03 Februar, 2006

Haushalt :: Verschlafen war einmal - Clocky sei dank!

Nicht jedem ist es in die Wiege gelegt, als Early-Bird seine Tage mit frischem Tatendrang zu beginnen, ohne jemals zu verschlafen. Im Gegenteil, bevor nicht etliche Jährchen ins Land gegangen sind, macht das arbeitgeberorientierte Frühaustehen den meisten von uns zu schaffen. Verschlafen und doch mit Höchstgeschwindigkeiten die richtige Bahn zu bekommen, scheint das Schicksal vieler Arbeitnehmer zu sein.

Doch es keimt Hoffnung. Vielleicht sind sie schon bald vorbei die Zeiten, an denen ein Wecker auf einfache Weise seinen Dienst verrichtete. Bei manchen Festschläfern verhinderte immer wieder ein gezielter Schlag auf die Weckmaschine, dass sie endgültig aus denTräumen geholt wurden. Mit Clocky wartet ein Prachtexemplar von Wecker darauf, zuverlässig seinen Zweck zu erfüllen.
Unschwer sind an diesem grellgelben Expemplar rechts und links Räder zu erkennen. Sie und die eingebaute Elelektronik sollen künftiges Wieder-Einschlafen verhindern.


Der Wecker trollt sich bevor er klingelt - also vom Schlafenden unbemerkt - in eine beliebige Ecke des Zimmers und startet von dort aus sein Alarmsignal. In jedem Fall ist man - will man dem Lärm mit Nachdruck ein Ende setzen - gezwungen, sich aus der schützenden und wärmenden Hülle herauszupellen und im Schlafzimmer suchend herumzuirren. Bis wir den kleinen Fiesling dann gefunden haben, sind wir nach Meinung der Hersteller knallwach. Mindestens aber in einem Zustand, die Morgentoilette ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
Damit wir mit der Zeit nicht zielsicher in die vermeintliche Ecke unseres Weckers tappen, versteckt sich Clocky jeden Morgen an einer anderen Stelle des Zimmers. Morgens wird man diese Eigenschaft eines Weckers, sich dem sanften Druck der Schlafenden zu entziehen, als zutiefst verwerflich weil sadistisch finden.

Die findige Idee hat leider einen klitzekleinen Haken. Sie ist noch nicht verfügbar. Wir sehen hier einen Prototypen des noch nicht serienreifen Weckers. Der Hersteller ist mächtig am Werkeln. Vorab kann man sich auf der Homepage schon auf einer Liste vormerken lassen. Bleibt zu hoffen, dass die Ankündigung dieses Gadgets nicht einfach eine besonders perfide Variante ist, E-Mailadressen einzusammeln.


Einstweilen wünsche ich allen Betroffen, das die Klippen des routinierten
Verschlafens anders umschifft werden können.
Wie immer fröhlich und gut gelaunt, Beverly.

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