19 März, 2006

Haushalt :: BookCrossing - Bücher besser liegenlassen

Ist ja nicht mehr komplett neu - aber immer mal wieder für eine Erinnerung gut. BookCrossing - Bücher in Umlauf bringen, die wir sonst entweder zum Altpapier geben - ja ich gebe zu, ich lese manchmal auch Schöker - oder ungenutzt im Bücherschrank verstauben lassen. Mit BookCrossing schickt man die gelesenen Schätzchen auf die Reise und kann mitverfolgen, wo sie landen.
Zur Zeit ist das ja noch nicht so verbreitet - will sagen, die meisten Bücher, die man auf diese Weise in fremde Hände entlässt - wird man wahrscheinlich noch nicht wiederfinden. Aber dieser Service wächst - beständig - und eines Tages wird das richtig Fun bringen.

Es geht ganz einfach. Ein gelesenes Buch wird eingetragen. Wird es entlassen - verschenkt/verliehen an Freude oder auf eine frequentierte Parkbank abgelegt - dann wird das als Notiz an dieses Buch geheftet. Jeder der es jetzt aufgreift und später weitergibt, macht dasselbe. Auf diese Weise kann man sozusagen tracken, wohin es unseren Lesestoff so treibt. In Zürich gibt bereits 872 registrierte Anwender, die gesamte Schweiz stellt derer 3744.

Die Idee ist nett und von mir für Wert befunden, sie als Sonntagstipp hier weiterzureichen. Auf zum BookCrossing-Portal für die Schweiz (Deutschland und Österreich sind selbstverständlich nicht weit)! Und hier kommt mein erstes Buch, dass ich auf diese Weise los werden möchte - Der scharlachrote Buchstabe von Nathaniel Hawthorne, eine kleine hübsche Ausgabe von 1952, in Schwarz gebunden. - Seine BCID: 284-3821394

Einen schönen Sonntag, Beverly.



technorati tags: haushalt    BookCrossing    Bücher

7 Kommentare:

At 14:37, bluetime sagte ...

hmmm, ich hätte tonnenweise bücher...aber ich hab mir die seite (kurz) angeguckt und chume überhaupt nöd druus:-)
ich versuchs dann nochmal wenn ich mehr zeit habe!
danke für den tipp

 
At 15:12, Beverly sagte ...

Hoi bluetime - also die deutschen seiten sollen nur erklären wie es geht. Anmelden muss man sich dann auf dem Original und das ist wohl nur auf Englisch. - hier wäre das: http://www.bookcrossing.com/
Dort kann man sich registrieren, nach Büchern suchen bzw. eines, das man gefunden hat und das so eine BCID-Nummer hat, dort eintragen. :)

 
At 19:40, gabriele sagte ...

ciao beverly. die idee finde ich klasse, aber ob da nicht auch sehr viel schrott in umlauf gebracht wird? einfach, weil es bequemer ist als die bücher-brocki aufzubieten, günstiger als den züri-sack damit zu füllen etc. ? möchte die sache nicht mies machen, ich mein´ja nur ;-)

 
At 00:14, cofoone sagte ...

yo, ich finds gut, hatte das schon wieder vergessen und wusste bis dato nicht, dass es dafür, wie für gechipte und verlorene tiere (tasso.de) auch eine onlineregistratur gibt. nur, die bücher sind halt nicht verloren, was tröstlich ist;=)
aber gefunden hab ich noch nie ein solches buch und wenn, würde ich es unbefangen mitnehmen. sieht man sich nicht verstohlen um und denkt, oh nein, am ende erwischen sie mich noch beim stehlen, uhhhh...gruezi und ba ba, morgen wechsel ich die stadt, vielleicht gibts da ja mher bookcrossies, cofoone

 
At 08:15, Beverly sagte ...

Gabriele: ich denke, dass die meisten Bücher, die auf diese Weise "entsorgt" werden, sicher wirklich nicht geeignet sind, weitergegeben zu werden. Diese Idee mit dem Weitergeben wird wahrscheinlich nur Bücher betreffen, die uns gefallen haben, die wir aber nicht nochmals lesen müssn oder wollen - und trotzdem irgendwie zu schade sind, weggeworfen zu werden. Zumal es in der Schweiz ja diese tollen Brockenstuben geibt, wohin man seine ausgelesenenen Bücher tragen kann. BookCrossing macht wahrscheinlich erst so richtig Sinn, wenn Bücher für die Lesenden teuer sind.

 
At 08:34, Beverly sagte ...

cofoone: hey welcome back - in berlin! - ich denke, es gibt einfach noch zu wenige, die das wirklich machen. Es kostet schon ein wenig Überwindung - am Anfang vielleicht, ein Buch, dass man eigentlich "los werden" will, vorher noch einzutragen und zu kennzeichnen. Aber es ist vielleicht funny und je mehr es machen, desto wahrscheinlicher wird es, solche Bücher dann auch zu finden. Schade ist eigentlich nur, dass es zwar übersetzte Seiten für die Statistiken gibt. Aber die eigentlich wichtigen Prozesse (Anmeldung, Büchereintragen und tracken und so) nicht lokalisiert sind. Das wird sicher viele Leute davon abhalten, sich anzumelden. Immerhin werden Bücher ja meist unter "Muttersprachlern" weitergegeben. - Ich weiss, meine Mutter hätte Freude an sowas, aber sie würde an der Registrierung scheitern.

 
At 12:31, falki sagte ...

von diesem service habe ich auch schon gehört und ich kenne sogar leute die da schon aktiv mitmachen - scheint eine tolle sache zu sein!!

 

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