Kosmetik :: Griffe gegen die Zeichen der Hautalterung
Ich will selbstredend keine Lanze für übertriebenen Schönheitswahn brechen. Auch Chirurgenstahl kommt mir nicht an meine feine Pelle. Und trotzdem habe ich das nicht ungewöhnliche Bedürfnis, recht lange möglichst frisch auszusehen. Nachdem ich in den letzten Wochen zunehmend bemerken musste, wie sich das Leben auf meinem Gesicht einschreibt, habe ich beschlossen, wissende Mutti zu konsultieren. Und da sie grössten Wert auf ein wie auch immer natürliches Verhältnis zum Älterwerden legt, konnte sie freilich Tipps der DIY-Tradition weitergeben, für die unsere Grossmütter ja schon bekannt waren.
Bevor meine Oma was anderes als Wasser und Wasser an ihre Haut liess, hätte einiges passieren müssen. Sie darf mit Stolz darauf verweisen, dass sie den der Kosmetikbranche doch nachdrücklichen Werbeversprechen widerstand und niemals auf Produkte aus z. b. Nachgeburten und ähnliches hereinfiel. Stattdessen griffen sowohl Oma als auch Mama sich regelmässig ans Kinn. Oder an die Stirn. Zum Beispiel. Und schoben die Haut und die heranwachsenden Falten hin- und her, bis die für eine kleine Weile Ruhe gaben.
Meine Mutter meint: jeden Tag 5 Minuten das Gesicht massieren ist nicht zu toppen. Kostet wirklich nix und ist effektiver als alle Mittelchen der Welt. Ich muss hinzufügen, diese 5 Minuten geben dem Gesicht meiner Mutter recht. Ich habe mir Mühe gemacht, ihre Tipps recht anschaulich hier unterzubringen. Meine beste aller Mütter hat sich mit den hier abgebildeten Massagegriffen bis heute jene von mir erwünschte Frische bewahrt. Grund genug, ihr den Teil auf jeden Fall nachzumachen. ;)
Also der Klassiker: Die Stirnfalten. Mit mehreren Fingern oberhalb der Brauen entlang und dann jedesmal weiter zum Haaransatz hin streichen. Der berühmte Zornesfalte wird mit Druck entgegengetreten. Man schiebt einfach die Falten weg, wie in der zweiten Abbildung zu sehen.
Problemzone Mundwinkel: Sie werden einfach entgegengesetzt des zu erwartenden Abfalls massiert. Demnach hoch mit der Haut. Notfalls drücken und schieben.
Die untere Gesichtshälfte - alles rund um Mund und Kinn - wird ebnefalls hoch- bzw. hin- und hergeschoben. Mama fand die abgebildete Schiebebewegung etwas schwierig. Sie teilt ihr Kinn (imaginär natürlich) und schiebt parallel rechts und links die Haut bis zu den Ohren hoch.
Die komplette Gesichtsmassage pflegt meine Mutter immer von oben nach unten abzuarbeiten und ist im Prinzip die Summa aller Griffe: Bei der Augenpartie ist zu vermerken, dass das ganze ohne Druck und vor allem ohne Gezerre umgesetzt wird. Behutsam streicht man von aussen nach innen. Klopfen hilft ebenfalls. Vorsichtig mit den Fingerspitzen auf der Haut rund um die Augen klopfen (so wie mit den Fingern auf dem Tisch trommeln).
Ach ja - wie lange das alles? - Insgesamt genügen diese täglichen 5 Minuten. Natürlich kann man auch die Stirn oder das Kinn zwischendurch immer mal wieder straff streichen. Dann genügt in der Regel eine halbe Minute, um das Bindegewebe wieder schön zu lockern bzw. durchbluten zu lassen.Es grüsst, Beverly.
(Bei der Darstellung der Gesichter habe ich mich der Tafel einer mir unbekannten Landesberufsschule für Friseure bedient.)
technorati tags: Kosmetik Gesichtsmassage Haut












4 Kommentare:
ui, das is ja mal was gutes :)
Ja, ja - habe ja für den Rest des Monates noch einen Ruf zu verlieren. ;))
so eine Gesichtsmassage kann sich Frau aber auch (vom Liebsten z.B.) machen lassen, oder?
5-Minuten-Gesicht-Verwöhn-Programm
:-)
..muss ich mir unbedingt merken! ;-)
@Christa - da hast du zweifelsohne Recht. erhöhte nicht nur den Faktor Hautentspannung sondern den fürs Wohlfühlen gleich doppelt. *g*
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