31 Mai, 2006

Durchblick :: Trommeln leichtgemacht.

Man hört es ja immer wieder: Junge Wilde in noch jüngeren Band können kaum die Gitarre halten. Aber ordentlich in den Clubs abräumen. Macht gar nichts und meistens Spass. Dass das Kaum-Spielen nicht nur für die Seiten-, sondern auch für die Schlaginstrumente gilt, kann hier eindrücklich nachvollzogen werden. Heute und ausnahmsweise Beverly-fernes Unterhaltungsprogramm.



Oder müsste man sagen jetzt eigentlich doch von Tasteninstrumenten sprechen?
(via nodomain.cc)

Einen schönen Abend, Beverly.

Reisen :: Den Komfort einfach mitnehmen

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Vor einigen Tagen fand ich endlich Antwort auf eine Frage, die mich seit einem Jahr beschäftigte: Was machen die Briten mit ihren schönen Doppeldeckerbussen? (Tolles Wort, in jedem Teil ein Doppelvokal!) - Und siehe da, hier kommen die Double-Decker-Wohnzimmer.
So ein Decker sieht sehr lecker aus. Optimaler Komfort auf zwei Etagen, richtig viel Platz sozusagen: Einzig die Küche scheint etwas dürftig ausgestattet. Versprochen wird in jedem Fall eine voll funktionstüchtige Kochzeile. Aber vielleicht fährt man mit diesem Teil sowieso einfach auf die Raststätte und lässt sich die Speisen servieren. WC gibt es auch, klar - aber mit Handwaschbecken. Und auf das morgendliche Duschen muss nicht verzichtet werden.
Preise waren nicht zu finden. Aber ich denke, man wird schon ein paar Kilometer abfahren müssen, damit das Teil die sonstigen Hotelkosten ammortisiert. *g*

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Tschüss, Beverly.


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30 Mai, 2006

Einblicke :: Fremde Länder fremde Snacks

Huuh - ich wüsste ehrlichgesagt nicht einmal, wie man Seesterne verspeisst. Vielleicht wie von einem Pfefferkuchen abbeissen? - Werden die eigentlich warm oder kalt serviert. Und: sind die jetzt süss oder sauer oder deftig? -
Das Bildmaterial zeigt den Stand auf einer Snack-Strasse in Peking. Gefunden habe ich das Zeug auf dem Food-und-Travel-Blog von Harry Salat.

Einen schönen Abend noch, Beverly.


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Kunst :: Alte Telefonapparate verwerten

Eine meiner Lieblingsseiten - MissSwiss - legte vor ein paar Tagen Wert auf gehobene Unterhaltung, sprich Kunst, und präsentierte kurzerhand die Telefonschafe von Jean-Luc Cornec. Die gefallen mir so gut, dass ich sie sofort weiterreichen möchte. Natürlich nicht mit dem gleichen Bild. Meines hier ist aus dem Wiki-Eintrag zum Museum für Kommunikation.

Einen schönen Tag noch, Beverly.



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29 Mai, 2006

Küche :: Schöner nachwürzen - Lift & Shake

Salz und Pfeffer gehören ja zumindest wenn Gäste kommen auf den Tisch. Heute gibt es von mir diese originelle Idee, die beiden Geschmacksverstärker zu präsentieren. Ein veritables Geschenk für all jene aus dem Bekannten- und Freundeskreis, die jeden Tag den Trimm-dich-Pfad bestreiten. Ob das nun in Form gemeinschaftlicher Gewichte-Stemm-Orgien daherkommt oder als morgendliches Lungentraining an der Limmat entlang. Damit kann dann dem Fitness-Teller der letzte Schliff verabreicht werden.
Für mich wär' das ja nix. *g* - Erwerben geht bei Firebox.com.

Beverly.


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Wäsche :: Kugelschreiber vom Zwirn entfernen

Im Eifer des Geschehens kann es vorkommen, dass wir unterwegs wichtige Dinge festhalten müssen. Telefonnummern, Sportergebnisse, Hausnummern, Geburtstage und ähnliches. Dann muss das schnell gehen, keinen Zettel parat. Manchmal helfen gemurmelte Wiederholungen um die Götter des umgehenden Vergessens milde zu stimmen. Als Kinder kannten wir derart raffinierte Tricks nicht und haben wir uns nicht gescheut, Dinge auf Hosen oder andere Kleigungsstücke festzuhalten. Mutti konnte sich dann um die gar nicht immer erwünschte Entfernung solcher Engpässe kümmern.
Manchmal ist es auch banalste Ungeschicklichkeit, wie das zum Beispiel typisch für mich ist. Kugelschreiber in der Hand, irgenwas noch gleichzeitig machen und schwupps ist er da, so ein schöner blauer Strich auf der weissen Businessbluse. Wem das gleichfalls ab und an passiert, muss nicht in Panik verfallen.

Essig ist in dem Fall das Mittel der Wahl. Vorsichtig mit einem mit Essig befeuchteten Tuch kreisförmig reiben.
Bei Gewebemischung oder reinem Polyester eignet sich das meiste Haarspray, dass es im Handel zu erwerben gibt: einfach draufsprühen und die Kugelschreiberflecken gehören nach kurzem Abwischen der Vergangenheit an. Kunstleder lässt sich mit Spiritus von der Tinte befreien.
Bei Leder - aller Art, also Kunst- als auch Wild- bzw. Rauhleder - gibt es von Dr. Beckmann ein Mittelchen gegen Kugelschreiberflecken. Ich würde es aber nur für diese speziellen Ledersachen nehmen. Weil sonst reicht eigentlich der normale Hausessig.

Certain it helps. Beverly.



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26 Mai, 2006

Gadgets :: Fussball-WM für Ästheten

Fussball muss nicht nur etwas mit ungepflegtem Bierkonsum, grober Kommunikation und Schweissgeruch des Sitznachbarn zu tun haben. Es geht auch gepflegt bzw. very britisch. Die Designschmiede Powerdesk aus England hat sich für den gehobenen Konsum der Fussballweltmeisterschaft einen Schreibtisch ausgedacht. Mit allen Schikanen, wie Kühlgerät für die richtige Getränketemperatur, einfachbarem Monitor, um die endlosen Wiederholungen der Gegentore nicht mitansehen zu müssen und natürlich dem CD-Schuber, wenn dann das Ganze als digitale Reproduktion erscheint. Fehlt vielleicht nur noch die schalldichte Abdämmung, damit man den Schmerzensschreien nicht ausgesetzt wird, nebenan. Ach ja: auf die Farben müsste man vielleicht Einfluss nehmen können - dann wäre sowas das perfekte Prä-WM-Geschenk für die Ästheten unter der mir dennoch schwer verständlichen Fan-Spezies.

Beverly.



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Garten :: Wohnstätten für Vögel

Habe ich eben gefunden. Eine Fotogruppe bei Flickr, die selbstgebastelete Unterkünfte für die gefiederten Nachbarn zusammenstellt. Da Vogelhäuser bisher nicht mein Pläsier waren, bin ich natürlich erstaunt, was da alles so mit Hammer und Säge erbauet wird. Ich gehe die Tage mal zu den Hundehütten rüber. Da erwarten mich sicher Paläste, wenn schon die Vogelhäuser so opulent ausfallen.
Die erwähnte Flickr-Gruppe: The Ornamental Birdhouses and Feeders Pool.

Bis später, Beverly.



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24 Mai, 2006

Gadgets :: Helmpflicht für Bello

Ob die Helmpflicht fürs Radeln kommt, ist zum Glück noch nicht entschieden. Schonzeit für alle, denen die Friese sehr, sehr wichtig ist. Ich gehöre zu dieser Gruppe.
Weniger Probleme mit solchen ästhetischen Randproblemen haben die geliebten Vierbeiner. Vor allem jene, die es lieben, mit Papi durch die Gegend zu düsen. Da muss man den Zeitgenossen auf der anderen Seite des Atlantik lassen. Es bleibt nicht mehr viel, was es nicht gibt.
In einem Cabrio kann ich mir das noch vorstellen, im Fahrradkörbchen habe ich schon eine Hunde und Katzen sitzen sehen. Für Motorräder reicht meine Phantasie gerade noch für so eines mit Beiwagen. - Ja, nu! In jedem Fall sind die Sicherheitsvorkehrungen jener Menschen löblich, die nicht mal die kurze Ausfahrt mit dem Bike ohne das liebe Knudelchen machen wollen.

Bewundern und bestellen kann man im Shop der ultimativen pet accessory. Auf die Sprünge hat mir Popgadget geholfen.

Beverly
.



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Küche :: Verdammt, wer denkt sich das bloss aus?

Schön sollte er werden, der Morgen. Sonne im Zimmer. Aufstehen. Lecker-Kaffee aufsetzen. Schon mal durch die Wohnung tänzeln. Morgendusche und dann sollte des Volkes liebstes Aufputschmittel auch in meiner Espressokanne gerade schön durchgelaufen sein. Soviel Glück gibt's nicht alle Tage - dachte sich meine Kanne und machte sich selbständig.
Poltern gehört, Schreck durch die Glieder fahren lassen, aus der Dusche gesprungen, nass und nackt durch die Wohnung gepatscht, Bescherung gesehen, Verdammter Dreck gerufen, Wischorgie in der Küche veranstaltet. Nein, so fangen gute Tag nicht an.

Es gibt zum Glück klare Schuldige in diesem Fall. Electrolux! Und nein, ich scheue mich nicht, das laut und deutlich auszusprechen
E l e c t r o l u x .
Schuld an dem Dilemma heute Morgen ist dieser Hersteller eines Gasherdes, den zu benutzen mich meine neue Hausverwaltung zwingt. Ich weiss nicht, nach welchen Kriterien Hausverwaltungen Gasherde aussuchen, ich könnte mir vorstellen, das Preisleistungsverhältnis spielt eine nicht unbedeutende Rolle. Aber noch weniger kann ich mir vorstellen, wieso eigentlich Hersteller von Alltagsgeräten so weit weg von der Realität produzieren.

Da gibt es bei meinem Gasherd stolze 4 (vier) Gasflammenteile - aber auf nicht eines (EINES) von denen kann ich einen Topf stellen, dessen Durchmesser kleiner als der Suppentopf einer vierköpfigen Familie ist, ohne befürchten zu müssen, das gerät ausser Kontrolle. Von Espresso-Kannen, die meines Wissens inszwischen zur Grundausstattung eines irgendwie mit Geschmack ausgestatteten Haushalts gehören - von Espressokannen also ganz zu schweigen. Ich verfüge über derer 4 (vier) und keine von ihnen kann arglos eingesetzt werden.
Ist das so schwer in die Hirne von Gasherdherstellern zu bekommen? - In Deutschland war diese Form der Kochstellen ja ebenfalls mal sehr verbreitet. Da gab es allerdings so nette Aufsätze für die Flammenteile. Die verkleinerten den Druchmesser auf Millimetergrösse. - Aber hier habe ich sowas noch nicht gefunden.

Arrrghhh, Grummel, Grmpppfl. Beverly.



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23 Mai, 2006

Zitat :: Joan Collins

Eine neue Rubrik - Zitate. Immer wenn mir eines begegnet, dass ich posting- würdig finde, wird es gesendet.
Heute Nummer eins, dass ich eigentlich nur recht kurzweilige finde. Ausschlaggebend fürs Zitieren ist eher die Zitierte, ausgerechnet der ich solche Worte nicht gegeben hätte. Die britische Schauspielerin fasste recht trefflich zusammen:
Alter ist irrelevant, es sei denn, du bist eine Flasche Wein.
Schönen Tag noch, Beverly.

Bild via Wikipedia.

Gadgets :: PC-Stromkonsum ankurbeln

Rein zufällig bin ich über diverse Möglichkeiten gestolpert, wie ungenützte USB-Schnittstellen in den Verwertungsprozess meines PCs aufgenommen werden können. Als da wären zunächst und mit bezwingender Logik die USB-Lampe. Die gibt es bereits in jensten Varianten - mal kugelköpfig, mal langgezogen, mal selbstgebaut diodenmässig mal hochdesigned.

Eben erweiterte ich meinen USB-Horziont um die schlichte Möglichkeit, meinen Kaffee länger warm zu halten. Das ist doch mal richtig was Reelles. Denn der wird mir jeden Morgen viel zu schnell kalt. Zusätzlich kommt das Teilchen auch noch mit 3 zusätzlichen USB-Schnittstellen daher.
Vielleicht kann man auch aus dem entgegengesetzten Blickwinkel betrachten. Ein praktischer USB-Hub, der mir wie nebenbei noch den Kaffee wärmt. Vielleicht habe ich auch hinter dem USB-Mond gelebt und diese Dinger gibt es schon Ewigkeiten, weshalb sie u. Umständen so erschwinglich scheinen. Gibt es ab € 13.99 zum Beispiel in der TechGalerie, auch als etwas günstigere Nicht-Hub-Version.

Beverly.



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22 Mai, 2006

Küche :: Wenn Früchte, dann derer vier

Wer im Sommer gelegentlich oder regelmässig ins westliche Nachbarland fährt, wird sich vielleicht schon gewundert haben, dass es bei den Franzosen sommers meist immer die gleichen Früchte als Dessert gibt. Das ist allerdings kein Zufall, sondern ausgedacht bzw. geplant. Diese sogenannten quatre-fruits werden of als Kompotte, Konfitüren oder als Eingemachtes kombiniert bzw. serviert. Es gibt zwei Sorten von ihnen: quatre-fruits mit roten Früchten
Erdbeeren, Rote Rohannisbeeren, Kirschen und Himbeeren

und mit gelben - die
quatre-fruits jaunes:
Zitronen, Limonen, Orangen und Pfirsich.

Eine feine Leckerei aus Bayern
Fromage Bavarois aux quatre fruits wird wie folgt zusammengestellt. Jeweils gleich viele rote Johannisbeeren, Kirschen, Himbeeren und Erdbeeren werden zusammen durch ein Haarsieb geseit. Die ungefähr doppelte Menge fein gestossenen oder Puderzucker hinzufügen. Das ganze wird mit einem Geliermittel (ich nehme Aga-Aga dafür) bis zum Verdicken kalt gerührt. 8/10 Liter zu Schnee geschlagene Rahm leicht darunter gehoben. Jetzt alles in eine Schüssel stürzen und in ein Eisbad, damit es schön kühl wird. Mmmmh, lecker!

Lasst es euch schmecken, Beverly.



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19 Mai, 2006

Putzmusik 4 :: Es ist Freitagabend. Diskostimmung

Jo - ist jetzt eine ganze Weile her, dass ich hier eine Playlist präsentierte. Geschmäcker sind ja verschieden. Aber selbst auf diese Gefahr hin will ich euch meine Freude an dieser kleinen Kollektion nicht vorenthalten. Gefeudelt wurde in den letzten Tagen vor allem mit einem leichten Pop-Appeal - manches war soulhaft und anderes eher indiesch.

Den Anfang macht ein Superstück aus dem SoulFunkkuchen. Schon etwas betagt. Mit Gate Wesley kann ich jede kleine Putzfete beschwingt angehen. Zap! Es ist immer wieder erstaunlich, wie da umgehend das Wippen losgeht.

Mit Soul mache ich gleich weiter. Bettye Swann - tolle Stimme, heiliger Groove. Den Stab kann sie getrost an Elijah & The Ebonites weitergeben. Danach gibt es meinem aktuellen Spitzenreiter in puncto Sommermucke. Ein Newcomerin - aber was für eine: charmant, sehr hübsch, fluffige, sehr entspannte Popstimme und ein entkernter Frühsommerrhytmus. Ich spreche von der Verursacherin eines kleines Hypes in der My-Space-habt-ihr-schon-gehört-Indie-Szene: Lily Allen. Aber bei dem Stück Ich-nehme-meinen-nachmittags-Cappucino-immer-bei-Rudolfo kann man die Aufregung leicht nachvollziehen. Um das Hüfte-Wackeln-Bedürfnis fortzusetzen, befinden wir uns dann anschliessen in Barcelona. Wir alle: die umfangreiche Band, die Protagonisten des Stückes und natürlich wir. *g*
Und - Was mache ich
jetzt mit der vielen guten Laune? - Wieder den Kontinent wechseln. Vermeintlich zurück nach USA - doch diese volle Breitseite Westernschmonzette präsentierten uns ein paar Dänen (von Salem). Warum auch nicht. Kommt unweigerlich High-Noon-Feeling auf. Von der guten Sorte. Einfach dem Affen folgen.
Laura Veirs kühlt ein bisschen auf Raumtemperatur. Man kann ja keine halbe Stunde wie irre durch die Wohnung schwingen, ohne verschnaufen zu wollen. Aber nur kurz. Danach nehmen Gus Black wieder Indiefahrt auf. Ein echter Ohrwurm, der - so gehört sich das - nicht mehr aus selbigen heraus will. Der wird sogleich vom nächsten auditiven Schmeichler getoppt. Die zweite Hypewelle rollt in Form von Beirut an. Ein junger Sängerknabe, dessen Debüt wilde Begeisterungsstürme bei den Teens auslöst, die ihre Musiksozialisation jenseits von MTV suchen. Mit Bläsern und Akkustic versucht er uns die Disko auszutreiben. Klappt zum Glück nicht - geht nur in einem anderen Rhythmus weiter. Die Cardigans nehmen den Popfaden nochmal auf und bereiten den Boden für die danceorientierten Breathe. Mit denen können wir jetzt auf jede Party gehen oder nochmal von vorn anfangen, falls sich das mit dem Putzen heuer etwas verzögert hat.


(Zap! Pow!)Gate Wesley Band - Do the Batman
Bettye Swann - (My Heart Is) Closed For The Season
Elijah & The Ebonites - Hot Grits
Lily Allen - LDN
I'm from Barcelona - We're from Barcelona
Salem- The Anatomy of Pain
Laura Veirs - Cool Water
Gus Black - Certain Kind of Light
Beirut - Postcards from Italy
The Cardigans - Godspell
Breathe - Télépopmusik


leider habe ich nicht herausbekommen, wie ich aus diesem - für mich zauberhaften Mix - ne feine, weile ohne Unterbrechung - abspielbare Playliste mache - ohne alles in einen megamässigen File zu quetschen. ;)

Die hier vorgestellte Musik kann bei Gefallen
beim Platten- und CD-Händler des Vertrauens käuflich erworben werden. Mit Ausnahme von Gate Wesley und Elijah & the Ebonites. Den Track von Beirut kann man ganz für lau bei Pitchfork Media herunterladen. Die Sachen von Salem gibt es bei der Band persönlich am besten. Die Truppe rund um Barcelona ist auch noch nicht bei Grosshändlern angekommen. Dafür gibt es auf deren Homepage ein äusserst eindringliches Gute-Laune-Video.

Ein beschwingtes Wochenende von Beverly. (Ich geh' heut tanzen)

Connection :: 5000 im Durchschnitt endlich bei mir angekommen

Nachdem ich in den letzten Tagen zunehmend Probleme mit meiner Internet-Verbindung hatte - unkontrollierte Aussetzer für jeweils einige Sekunden - kam ich mir heute vor, wie mit einem Turbo unterwegs. Nach den Ankündigungen der letzten Wochen - und dem Ausweis in meinem Kundenkonto - konnte der momentane Geschwindigkeitsrausch nur auf ein einglöstes Versprechen zurückzuführen sein.
Also den Performance-Test der Cablecom angeworfen und siehe da - die Erklärung für die flüssige Inaugenscheinname diverser Websites kommt in vorm wunderbarer 4658 kBit/s daher.
So kann die zweite Hälfte des Tages weitergehen.

Bis gleich, Beverly.

18 Mai, 2006

Haushalt :: Beleuchtungskörper im Vintage Style

Auf der Suche nach besonders auffälligen Exponaten für das dekorative Bedürfnis bin ich auf das Afterglow Studio gestossen. (Geholfen hat dabei Popgadget.)
Die Arbeiten von Andy Schulman sind einzigartig. Und wie es aussieht, kommen seine Visionen sehr gut an. Ein grosser Teil seiner sehr materialschweren Beleuchtungskörper sind ausverkauft.
Bei dieser freigesetzten Kreativität kann man ihm nur wünschen, dass er weiterhin absurde Dinge im Müll findet, um daraus diese vortrefflichen Dinge zu machen.

Beverly.



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Gadget :: Herrscher über Zitrusfrüchte

Da hat das MoMa wieder den Vogel abgeschossen. Eine Saftpresse wie aus der Schublade eines Abendschulkurses für angehende Bildhauer oder Bildhauerinnen. En miniature, versteht sich. Mr. und Mrs. Jones für Zitronen oder Limonen/Limetten. Freundliche $98 (ohne Versandkosten) kommt der ästhetische Spass. Aber so ist das mit der Kunst. ;)
Polly George hat sich das ausgedacht. Wie das weitergeht, wenn die Grenzen zwischen Kunst und Kitsch verfliessen, kann man deutlich auf ihrer Homepage studieren.

best, Beverly.



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Kosmetik :: Griffe gegen die Zeichen der Hautalterung

Ich will selbstredend keine Lanze für übertriebenen Schönheitswahn brechen. Auch Chirurgenstahl kommt mir nicht an meine feine Pelle. Und trotzdem habe ich das nicht ungewöhnliche Bedürfnis, recht lange möglichst frisch auszusehen. Nachdem ich in den letzten Wochen zunehmend bemerken musste, wie sich das Leben auf meinem Gesicht einschreibt, habe ich beschlossen, wissende Mutti zu konsultieren. Und da sie grössten Wert auf ein wie auch immer natürliches Verhältnis zum Älterwerden legt, konnte sie freilich Tipps der DIY-Tradition weitergeben, für die unsere Grossmütter ja schon bekannt waren.

Bevor meine Oma was anderes
als Wasser und Wasser an ihre Haut liess, hätte einiges passieren müssen. Sie darf mit Stolz darauf verweisen, dass sie den der Kosmetikbranche doch nachdrücklichen Werbeversprechen widerstand und niemals auf Produkte aus z. b. Nachgeburten und ähnliches hereinfiel. Stattdessen griffen sowohl Oma als auch Mama sich regelmässig ans Kinn. Oder an die Stirn. Zum Beispiel. Und schoben die Haut und die heranwachsenden Falten hin- und her, bis die für eine kleine Weile Ruhe gaben.
Meine Mutter meint: jeden Tag 5 Minuten das Gesicht massieren ist nicht
zu toppen. Kostet wirklich nix und ist effektiver als alle Mittelchen der Welt. Ich muss hinzufügen, diese 5 Minuten geben dem Gesicht meiner Mutter recht. Ich habe mir Mühe gemacht, ihre Tipps recht anschaulich hier unterzubringen. Meine beste aller Mütter hat sich mit den hier abgebildeten Massagegriffen bis heute jene von mir erwünschte Frische bewahrt. Grund genug, ihr den Teil auf jeden Fall nachzumachen. ;)

Also der Klassiker: Die Stirnfalten. Mit mehreren Fingern oberhalb der Brauen entlang und dann jedesmal weiter zum Haaransatz hin streichen. Der berühmte Zornesfalte wird mit Druck entgegengetreten. Man schiebt einfach die Falten weg, wie in der zweiten Abbildung zu sehen.

      

Problemzone Mundwinkel: Sie werden einfach entgegengesetzt des zu erwartenden Abfalls massiert. Demnach hoch mit der Haut. Notfalls drücken und schieben.


Die untere Gesichtshälfte - alles rund um Mund und Kinn - wird ebnefalls hoch- bzw. hin- und hergeschoben. Mama fand die abgebildete Schiebebewegung etwas schwierig. Sie teilt ihr Kinn (imaginär natürlich) und schiebt parallel rechts und links die Haut bis zu den Ohren hoch.


      

Die komplette Gesichtsmassage pflegt meine Mutter immer von oben nach unten abzuarbeiten und ist im Prinzip die Summa aller Griffe:
Bei der Augenpartie ist zu vermerken, dass das ganze ohne Druck und vor allem ohne Gezerre umgesetzt wird. Behutsam streicht man von aussen nach innen. Klopfen hilft ebenfalls. Vorsichtig mit den Fingerspitzen auf der Haut rund um die Augen klopfen (so wie mit den Fingern auf dem Tisch trommeln).

Ach ja - wie lange das alles? - Insgesamt genügen diese täglichen 5 Minuten. Natürlich kann man auch die Stirn oder das Kinn zwischendurch immer mal wieder straff streichen. Dann genügt in der Regel eine halbe Minute, um das Bindegewebe wieder schön zu lockern bzw. durchbluten zu lassen.

Es grüsst, Beverly.

(Bei der Darstellung der Gesichter habe ich mich der
Tafel einer mir unbekannten Landesberufsschule für Friseure bedient.)


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17 Mai, 2006

Küche :: Einen Imbiss geschmackvoll auftragen

Als ich das hier heute entdeckte - dieses Sushi Chic aus Glas(!) - dachte ich mal wieder: mensch, es gibt viele wirklich sehr schöne Sachen. Man stelle sich vor, die Oliven, den Käse und etwas Brot könnte man dem eben mal vorbeikommenden Besuch auf diese Art kredenzen. Schön wäre das.
Immer wieder bleibe ich vor allem an solchem Zeug hängen - meist leider/zum Glück mit den Augen - das sich etwas weiter von den klassischen Mustern auf Küchen- und Haushaltsgegenständen wegbewegen. Neulich habe ich ein wirklich tolle Sachen gefunden, die man sich auf die Couch legen kann. Aber das ist eine andere Geschichte.
Dieses schöne Gäste-Beeindrucken-Ding gibt es wie immer auf einer amerikanischen Site, die zum Glück auch nach Europa liefert. Aber dieser Luxus kostet natürlich. Nicht nur an sich sondern auch Porto. Aber - hach! - schön isses trotzdem.

Beverly.



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Küche :: Rezepte für die Westentasche

In selbige passen zumindest die 2 €, die jedes Gericht nur kosten soll. Die Zeit hat einen wirklich praktischen Service anzubieten. Seit kurzem bloggen Thorsten und Sepp einmal pro Woche ein Rezept in die Welt, dass pro Kopf keinen Cent mehr als diese beiden Euros kosten soll. Nachahmer sollten sich nicht allein in deutschen Landen finden lassen. Und wenn die Kochvorschläge so lecker wie günstig sind, müsste sich künftig eines an Ausgaben sparen lassen. Selbst wenn die einzelnen Zutaten in der Migros oder im Coop nicht ganz so preiswert sein dürften. Diese Woche gibt es Ofenkartoffeln, letzte Woche war es so was leckeres wie Spaghetti Carbonara (das Originalrezept). Also nix wie hin - zum Rezeptor (gefunden auf der romantischen Komödie)

Beste Grüsse, Beverly. Werde mir heute die Herdöpfel in den Ofen schieben. ;)



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16 Mai, 2006

Durchblick :: Dog dancing - Spass mit Hunden

Ein anonymer Kommentar hat mich soeben auf die Idee gebracht, diese spassige Freizeitbeschäftigung des Dogdancing hier vorzuführen - nachdem Murakami (besten Dank) es sich also gestattete, die hier und heute vorgestellte geräumige Küchenzeile auch als Trainingsplatz für selbige Ich-liebe-meinen-Hund-Tanzveranstaltung vorzuschlagen. Falls also die eine oder der andere nicht wissen, was es damit auf sich hat, präsentiere ich hier ein schönes Kleinod dieser intensiven Begegnung zwischen Mensch und Hund.

Grease Routine
(bitte einen kurzen Moment warten, zum Video laden)



Noch mehr kann man sich auf der Homepage dieser flotten Tänzerin ansehen.

Viel Spass und einen schönen Abend, Beverly.

Einblick :: Küchen zum drin Walzer tanzen

Also wie es aussieht, schwebt uns Frauen doch eher was grösseres vor. Eben doch eher was wie das hier?! *smile* (via plan56)




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Einblick :: Instantküche oder warum Platz verschwenden?

Also meine neue Küche (remember: ich zog um vor vier Wochen) ist ja nu frisch eingerichtet. Viel machen konnte ich darselbst nicht. Aber die nächste Küche, die darf ruhig so bescheiden im Platzverbrauch sein wie eine von diesen hier. So eine Rundküche könnte man sich sogar mitten im Wohnzimmer vorstellen. ;)

Dieser Link zeigt auf ein Quicktime-Bild, in man die dieses Küchenwunder in geschlossenem Zustand sieht und dann ein bisschen daran herumdrehen kann. Originelles Konzept, mit ausreichend Möglichkeiten, das Erscheinungsbild selbst zu definieren. Ich ich frage mich bei aller Platzersparnis - ist sowas auch wirklch wirklich praktisch?

Beverly.


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15 Mai, 2006

Gadgets :: Donner und Doria - nicht nur für die Ohren

Für den mobilen Musikgenuss gibt es wieder mal neue Hardware. Und als äthetisch interessierter Mensch mit schwerem Hang zum Überkonsum fremdländisches Liedgutes lässt mich diese Mitteilung natürlich nicht kalt. Die fetten 70er kommen wieder - das wissen wir ja seit dem verschärften Einsatz von Retro-Tapete.
Jetzt kommen die Kofferradios der Saturday-Night-Fieber-Ära zurück und sind selbstredend ordentlich kuhl - weil iPod rein. Aber für zuhause ist das eine ausserordentlich schwere Verführung - dieser iThunder.

kann man für 199$ kaufen (in schwarz oder weiss) hier, habe ich gefunden dort.

Hasta la vista! Beverly.



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Küche :: Enge Flaschenhälse reinigen

Hatte letzte Woche Besuch. Da gab es eine einzelne, farbenprächtige Blume. Super! Habe die enghalsige Flasche herausgekramt und des Arrangement schön platziert. Jetzt ist der schöne Schein vorbei, doch die Flasche hat einen hässlichen Rand. Innen. So ein Flaschenhalsreiniger half irgendwie nix - ging gar nicht erst rein, in den Flaschenhals. Also Mutti gefragt, was sie in diesen Fällen macht:

Sie nimmt die Eierschalen vom Sonntagsfrühstück, bröselt die irgendwie in die Flasche und giesst Essig drauf. Dann noch heisses Wasser hinzu. Flasche verschliessen, schütteln, fertig.
Ich habe das etwas ungläubig ausprobiert und siehe da: es klappt. Einfacher Tipp und darum ist er hier natürlich bestens aufgehoben. ;)

Beverly.

Bild ist von tom_p via Flickr.



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12 Mai, 2006

Gadgets :: Telefonmäuse

Die habe ich eben via TechCrunch entdeckt: Mäuse, in denen sich ein mobiles Kommunikationsgerät versteckt. So eine Hardware-Vereinigung ist nicht nur platzsparend, sondern auch äusserst praktisch - könnte man auf den ersten Blick meinen. Wenn ich mir das jedoch länger überlege, weiss ich nicht, ob ich zufrieden sein sollte mit der Aussicht, unterwegs würde der Rest meiner Computermaus aus der Brusttasche herauslurgen. Ne - vielleicht brauche ich sowas doch nicht. ;)

Mehr Bilder gibt's dazu bei Sony (mehr Text auch, so ihr japanisch könnt.)


Beverly, für jede Gadget-Schandtat zu haben. (Fast!)



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11 Mai, 2006

Gadgets :: Moderne Sitzmöbel für die Kleinen

Heute gibt es einfach zwei nette Hinweise, wie die Sprösslinge mit Sitzmöbeln bedacht und sogar erfreut werden können.

Emmi's Mini Sheep von van der Made. Deren Sitzgelegenheiten können gezogen oder geschaukelt werden. Sind doch einfach sehr süss. Die gibts auch für schwarze oder sprenkelte Schafe. ;)

Zum anderen eine kreation der Agentur Freiraum: La Vaca & La Vaquita
Michael Lehner hat das sich das diese Art Hocker ausgedacht und neben den lieben Kleinen, die sich am
Kälbchen La Vaquita erfreuen, gleich noch an den Rest der Familie gedacht. Aus Holz alles und dann gepolster mit Kuhfell.


Beverly.



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10 Mai, 2006

Haushalt :: Blumentöpfe und ein Bewässerungssystem

Der Sommer kommt mit Riesenschritten. Urlaubszeit, Reisezeit, heimische-Grünanlagen-Krisenzeit. Damit die Nachbarn nicht mehr länger vor der schweren Aufgabe stehen, ja kein Blatt gelb werden zu lassen, gibt es jezt Flowerpot!

Dänisches Design ist längst kein Geheimtipp mehr. In seiner Tradition steht auch jenes von Eva Solo. So eine Art Selbstbedienungswassertopf für die bedürftigen Zimmerpflanzen.
Denn das gute an Flowerpot ist nicht allein das Aussehen. Sein Prinzip ist so genial wie einfach. Bindfäden hängen aus dem eigentlichen Blumentopp und versorgen die Lieblinge mit Wasser. Jede Pflanze holt sich soviel sie braucht. Und dann reicht es mitunter für eine ganze Woche, das Wasser im Flowerpot.
Mich erinnert das stark an eine Episode aus Alfons Zitterbacke (So eine Art männliche Pippi Langstrumpf für eine DDR-Sozialisation). Da gab es auch so eine Lösung mit Wasser und Bindfaden für Muttis Grünanlagen. Aber selbstredend war das damals nicht so schön verpackt wie bei den Dänen.

Einem stressfreien Urlaub steht dann nur noch die korrekte Menge an Übertöpfen im Weg. ;)

Schöne Pflanzen. Schöne Ferien! Beverly.




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09 Mai, 2006

Küche :: Brot, Brötchen, Steine

Ehrlich gesagt, bisher gab es für mich noch keinen wirklichen Grund, mir so ein platzraubendes Brotkastenungetüm in meine zumeist schmalen Küchen zu stellen. Aber als ich dieses Teil sah, kam ich das erste Mal ins Rotieren: wo könnte das Ding hinpassen?
Nicht dass ich wirklich glaube, ich sollte mein Brot wochenlang aufbewahren müssen. Ich gehe lieber jeden zweiten Tag zum Bäcker. Aber dieses abgespacte Teil ist allein aus ästhetischen Gründen einen platzschaffenden Gedanken wert.
Unabhängig davon ist das natürlich auch ein Aufhänger. Nämlich, wie halten wir es für gewöhnlich mit der Frische unserer Backwaren. Ich muss sagen, das meiste Brot, dass ich in der Schweiz kaufen kann, ist schon nach wenigen Tagen hart wie Stein. Heute soll es ein paar Sätze dazu geben, wie man dem begegnen kann.

Die Haltbarkeit von Brot hängt wohl auf jeden Fall von seinem Anteil an Roggen ab. Je mehr Roggen, desto länger haltbar - ist zumindest meine Erfahrung. Sauerteigbrote - meine persönlichen Lieblinge - halten sich besonders lange. Die einfachste Klassifizierung von Brot sieht so aus:

Roggenbrot ............. mind. 90% Roggenmehl
Roggenmischbrot ..... mehr als 50% Roggenmehl
Weizenmischbrot ..... mehr als 50% Weizenmehl
Weizenbrot ............. mind. 90% Weizenmehl

Tipp Nummer 1: Brot muss, um überhaupt haltbar zu bleiben, trocken und nicht zu warm gelagert werden.
2. Tipp: Um das Schimmeln trotz Brotkasten zu erschweren, wischt man den Brotkorb (o. ä.) einfach eimmal in der Woche mit einem Essiglappen aus. Schön austrocknen lassen und Klappe wieder zu. Der Tipp ist von meiner Grossmutter. Selbige hat es übrigens vermieden, Schwarz- und Weissbrot im selben Brotkasten aufzubewahren. Aber das Thema ist ja in der Schweiz so gut wie vermeidbar. *g*

Auf einer sehr lehrreichen Brotseite habe ich noch einiges mehr zum Thema gefunden, z. B. dass runde Brotlaibe länger frisch bleiben als längliche. Dass man Brot nicht in den Kühlschrank legen sollte, und wenn doch, dann richtig ins Gefrierfach. Oder warum Holzbrotkästen sich nicht zur Brotaufbewahrung eignen.

Schliesslich habe ich noch zwei Brotkoriositäten in meinem geliebten Schott gefunden.

Brotwasser haben die französischen Militärärzte ihren Patienten verabreicht. Und zwar zur Zeit der napoleonischen Kriege in Europa. Dazu wurde eine Scheibe von geröstetem Brot mit kochendem Wasser übergossen. Dazu wurde etwas Zucker gegeben oder Fruchsaft gegeben und schon war ein beliebtes Krankengetränk bereitet.

Etwas weniger lecker war die Behandlung von Keuchhusten im 19. Jahrhundert. Um diese verbreitete Krankheit zu behandeln, musste schimmliges (!) Brot her. Dazu wurde ein Stück Backware im Garten vergraben. Ein paar Tage genügten dem feuchten Erdreich, um das Ganze schön schimmelig werden zu lassen. Das wurde den Kranken verabreicht. - Mediziner vermuten, dass diese Behandlung eine Vorform des Penezillins gewesen sein könnte. Ich wäre wahrscheinlich bei Androhung der Kur entweder sofort genesen oder gestorben.

Den Brotkasten gibt es übrigens hier.

Einen schönen Tag von mir, die Beverly.



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