28 Juni, 2006

Vorschau :: Aseptisches Design für die Küche

Sieht ja auf den ersten Blick imposant aus - so eine Küche fürs nächste Jahrhundert. Ich frage mich nur, wie angestrengt da herumgeputzt werden muss, will man diese futuristische Kochstelle auch nur annähernd küchenmässig keimfrei halten. Meine Mutter würde irre werden.
Die Architektin Zaha Hadid hat da ordentlich nach vorne gedacht und dieses Futurama mit allen Schikanen bestückt.
Ich muss gestehen, das Waschbecken (rechts) erinnert mich eher an das Spühlbecken bei meinem Zahnarzt. Aber vielleicht bin ich nur zu sehr am alten Design der 60er fixiert. *g*

Genauer kann man sich das Kitchen bei Dexigner unter die Lupe nehmen.

Bis bald, Beverly.



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26 Juni, 2006

Kunst :: AnMutige Gesichtsbehaarung

Dieses Conterfei fand ich heute morgen rein zufällig, und wusste nicht recht ob ich laut lachen oder mich voll der Bewunderung verneigen sollte. Die Bewunderung wäre selbstverständlich für die Partnerinnen dieser expressiven Bartträger reserviert gewesen. Ich habe mich nach dem zweiten Foto fürs erste entschieden. Denn damit lässt sich eine Woche bestens einläuten. Einmal laut in den Kaffeeschaum lachen. Den Rest der bärtigen Kumpels verleibt man sich auf Spiegel-Online oder auf der Seite der Beard World Championship Homepage ein.

Bis später, Beverly.



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22 Juni, 2006

Zitat :: Billy Wilder

Nicht nur lieferte der Mann hervorragende Komödien ab - Manche mögens heiss ist einer meiner All-time-Favoriten und ist von mir bereits 9x gesehen worden. (Überflüssig zu betonen, dass ich einzelne Passagen mitsprechen kann.) Dich gefolgt von Irma la Douce (7x), Das Apartment (6x).
Heute morgen fand ich ein schönes Zitat, eines jener Sorte, die ich hier zum besten geben möchte. Es ist so schön lecker sophisticated, wie foreign speakers sagen würde. *g*
"Manche Leute drücken nur deshalb ein Auge zu, damit sie besser zielen können."
Bis später und einen schönen Tag noch, Beverly.



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21 Juni, 2006

Kunst :: Das Pissbecken, die Ästhetik und seine Zielgruppe

Wer vor einigen Tagen Ehrensenf gesehen hatte, der kennt diesen Verweis bereits. Für alle anderen gehe ich heute mal wieder ästhetisch in die Vollen. Da gibt es doch tatsächlich einen Künstler, der sich um die schmucklosen - rein funktionalen - Urinale kümmert. Sehr verwegene Exemplare aber auch auch wirklich Hübsches ist dabei.
Die meisten Sujets sind ja doch sehr blumig. Und da kommt mir doch ein leiser Zweifel, ob diese Pissbecken tatsächlich für die Zielgruppe gebastelt wurde.

Die Nautilus-Variante gehen da ja noch, im Gegensatz zu den flora-anmutenden Urinalen - oder sollte ich mich wirklich so sehr in dem Geschmack meiner männlichen Bekannten getäuscht haben (alles andere wären ja gemeine Vorurteile) *g*.
Jedenfalls könnte ich mir vorstellen, dass der gute Mann damit das Herz einer jeden besseren Hälfte der Männer erfreuen könnte - sicher noch ein paar Schwule (da lauert nicht etwa ein anderes Vorurteil?). Aber würde es sich damit wirklich schöner pinkeln? - Das ist eine Frage an das doch eher rar gesäte männliche Publikum meines Blögchens hier und heute. :)
Die ganze Pracht der Sammlung gibt es natürlich beim Künstler zu bestaunen.

En Schöne, Beverly. (Sagt man das so?)



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20 Juni, 2006

Sport :: Fitness zum Selbermachen

Wenn wir schon dieser Tage gehäuft auf sportliche Höchstleistungen anderer aufmerksam gemacht werden, ist es eine gute Gelegenheit, die eigene Fitness in Angriff zu nehmen. Wer mich näher kennt weiss, dass eigentlich alles, was auch nur entfernt dazu geeignet wäre, mir einen Schweisstropfen auf die Stirn zu treiben - von mir geradewegs als unzulässige Anstrengung abgelehnt wird. Sporttreiben ist mir ein Graus. - Daran ändert auch nichts, dass es mir gelegentlich passiert, Bloggertreffen mittels pedalen-angetriebenem Fahrzeug aufzusuchen. So etwas passiert eigentlich nur wegen Unkenntnis der örtlichen Strassenverhältnisse.
Sei's drum - heute fand ich - ich müsste mal wieder mit etwas regelmässig betriebener Körperertüchtigung beginnen. Sport hält gesund, trotz aller Bedenken. Ich sehe meine Grossmutter heute noch - wie sie jeden (!) Morgen und jeden (!) Abend ihre Gymnastik vor weit geöffnetem Fenster betrieb - jahreszeitenunabhängig.
Ihre Fitness war über die familiären Bande hinaus bekannt und berüchtigt. Wer sich auf eine Wanderung durch die Natur mit der alten Dame einliess, wurde nicht nur vorangetrieben, sonder nach 3 Stunden einfach abgehängt und stehen gelassen.

Die Uni Greifswald hat ein klassisches Programm für die Morgenbewegung zusammengestellt. Ich könnte mir vorstellen -wenn es über die Jahrzehnte der Anwendung nicht so langweilige wäre - könnte es in seiner Wirkung sicher mit Yoga aufnehmen. Irgendwie sieht das zumindest beim Lesen schon so aus. ;)
Dem Frühsport wird allerdings von kenntnisreicher Seite eine gewisse Gefahr für das Immunsystem zugesprochen. Das Deutsche Grüne Kreuz (kannte ich bis eben nicht) führt das auf höhre Infektionsgefahr des morgens zu. Mehr dazu bei denen auf der Homepage.

Das man es mit sportlicher Ertüchtigung bis in die Google-Videos schafft - oder auch sonst ausreichend Anerkennung ernten kann, ist nichts Neues, kann aber hier nochmals ausführlich in Augenschein genommen werden. *g*


Quelle: Google Video


Ich wende mich heute abend wieder meinen simplen Übungen zu. Ist a) jetzt sowieso zu heiss, b) sind Übungen nicht für mitten am Tage gedacht und ausserdem gefällt mir jetzt ein leckeres zweites Frühstück viel besser.

Salute! Beverly.

(Die schöne Abbildung oben habe ich bei Agence eureka gefunden.)




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19 Juni, 2006

Sport :: Glückwunsch an die Eidgenossen

Muss ich ja sagen. Freude herrscht für meine schweizerischen Nachbarn. Der Sieg schien schwer und einige Zeit musste gebangt werden. Hop Schwyz, für das Achtelfinale (na ja, fast)!

Eines muss ich aber doch festhalten. Das so engagierte und - wie ich fand - technisch feine Spieler wie jene Togos nach Hause fahren müssen zu sehen, und so olle-Kamellen-Teams, von denen noch nix zu sehen war (z. B. Franzosen oder sogar die Brasilianer) - da merkt man doch, dass Fussball manchmal ne recht ungerechte und traurige Angelegenheit ist.
Ich hätte es dem afrikanischen Team gegönnt, ne Runde weiterzukommen.

Aber das hat mit dem Spiel der Schweizer ja nicht wirklich was zu tun. ;))

Beverly.

17 Juni, 2006

Haushalt :: Gar nicht heimliche Heimlich-Manöver

Kürzlich - ich weiss nicht mehr in welchem Zusammenhang, aber es muss beim Essen gewesen sein - gab es unter Feunden eine Unterhaltung über Unfälle und Ableben während der Mahlzeiten. Und dass das womöglich für diejenigen, denen ein Bissen in einen anderen Zustand versetzt, weniger dramatisch sein mag als die Zurückbleibenden. Denen wird künftig jeder Husten, den ein verschlucktes Häppchen hervorruft, den Schrecken neu in die Glieder fahren lassen.
Wie dem auch sei - diesem Schock beim gemeinsamen Speisen kann man vorbeugen bzw. ihn vermeiden. Es gibt für diejenigen, die an einem Brocken Essen würgen eine wohl recht erfolgreiche Erste-Hilfe-Massnahme - das Heimlich-Manöver - nach seinem Erfinder, dem amerikanischen Arzt Henry J. Heimlich.

Der Betroffene wird von hinten umfasst und ruckartig von unten nach oben gestemmt, gedrückt bzw. irgendwie kurz hochwärts geschüttelt. Immer wieder und solange bis der Fremdkörper aus der Luftröhre befördert ist.
Der massive Druck mit der Faust auf den Oberbauch soll das Zwerchfell nach oben drücken und damit einen Überdruck in der Lunge hervorrufen, der den Fremdkörper hinausschleudert. Dabei soll der Brustkorb selbst nicht zusammengedrückt werden. (Wikipedia)
Das hört sich irgendwie nicht so gut an, ist aber tatsächlich nützlich zu wissen. Denn bei erfolgreicher Anwendung kommen alle mit dem Schrecken und der Helfer mit dem Heldenstatus davon. Immerhin sind es jährlich rund 50'000 Menschen, deren vorzeitiges Ableben auf diese Weise vereitelt wird. Einige der Retter in der Atemnot werden es sogar bis in die Biografien vereinzelter Stars schaffen. Denn auch unter Berühmtheiten kommen verschluckte Happen vor: Goldie Hawn, Ronald Reagan, Cher, Liz Taylor (die Grosse), Jack Lemmon und Walter Matthau (wahrscheinlich haben sie wieder zuviel auf einmal wollen - Lachen und Essen).

Einen ruhigen Abend wünsch noch Beverly.

(Bild von den Samaritern Richterwil).



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15 Juni, 2006

Gadgets :: Leuchte mein Hemd, Leuchte!

Wie versprochen gibt es hier und jetzt etwas für kühlen Zeitgenossen. Heute kommen wieder mal bevorzugte Objekte von mir zum Einsatz: Lampen. Beleuchtungskörper können einen Raum ja vollständig verändern. In diesem Sinne hatte ich bleuchtete Leibchen für die weiblichen Leserinnen schon vorgestellt. Beim damaligen Posting wurden auf die fehlende Männerklamottenlösung hingewiesen. Die vermissten Kleiderlampen werden hier und heute nachgeliefert. ;) - Sie sind wesentlich nüchterner. Aber dem geneigten männlichen Single (formerly known as Junggeselle) steht selbstverständlich seine komplette Kleidersammlung zur Verfügung. Irgendwie a bisserl lichtdurchlässig sollte das Teil sein, aber sonst: you'r free. *gg*

Vielleicht sollte angemerkt werden, dass möglichst ungetragene Wäschestücke auf diese Weise präsentiert werden. Ich könnte mir vorstellen, dass neben der optischen Einschränkung auch olfaktorische Irritationen ausgelöst werden. Bei einigen überschaubaren zweisamen Aktivitäten ist ein geplanter Einsatz womöglich förderlich, wer weiss. *gg*

Viel Spass, Beverly.

ps.
Mehr Designschätzchen kann man bei der holländischen Droog Design ansehen. Da kommt übrigens auch das Bild her.



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Zitat :: Verfallsdatum für schlaue Reden

Foto via Geocities

Viele Zitate sind ja deshalb welche, weil deren Anwendung zumeist zeitlos ist. Heute flatterte mir eines vor die Linse, bei dem man darüber streiten kann, wieviel Gültigkeit es hat. Obwohl es durchaus Denkenswertes zu bieten hat, hat unser mediales Zeitalter seine Aussage obsolet werden lassen. Seinen leicht archaischen Tatsch kann es nur schwer verbergen, immerhin ist sein Autor über die Grenzen hinaus bekannter Verhaltensforscher.
"Wer den höchsten Rang in einer Gruppe von Tieren oder Menschen hat, ist leicht zu erkennen. Er ist immer derjenige, der am meisten angeschaut wird. Davon kommt auch das Wort Ansehen. "
Irenäus Eibl-Eibesfeldt (*1928), österreichischer Verhaltensforscher
Wenn man sich so ansieht, wen wir im TV oder in Zeitungen so alles und regelmässig ansehen müssen - möchte ich zumindest für meinen Teil hoffen, dass obiges Zitat tatsächlich nicht mehr auf unsere Tage anwendbar ist: Paris Hilton, George W. Bush oder regionaler Tokio Hotel. - Die britische National Portrait Gallery hat gemeinsam mit der BBC eine Ausstellung organisiert, in der die meistfotografierten Menschen der Welt zusammengetragen wurden (gefunden via About). Die Plätze 1 - 10 setzen sich wie folgt zusammen:
Muhammad Ali , James Dean, Greta Garbo, Audrey Hepburn, Marilyn Monroe, Elvis Presley, Queen Victoria, Mahatma Gandhi, Adolf Hitler, John F. Kennedy.
Manche dieser Menschen sind besonders schön, manche besonders stark, einige talentiert und nur sehr wenige von Bedeutung...

In dem Sinne, einen schönen Tag und bis später - heute gibt's wieder ein Gadget für die kuhlen unter uns. ;)
Beverly.



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14 Juni, 2006

Sport :: Fussball einmal anders oder ASCII zum Zweiten

Hatte ich heute morgen noch die Geschichte von ASCII-Kunst angeschnitten, fand ich soeben die ASCII-Gegenwart. Wem das Leiden auf dem Bildschirm allzu deutlich die Herzklappen zum klappen bringt, sollte sich vielleicht mal an diese sparsame Variante der Fussballübertragung wagen. Voraussetzung: Terminalprogramm und die nötige Portion Gelassenheit. ;)

Die Bilder einfach laufen lassen, empfiehlt Beverly.
(via geileteile.net)


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Einblick :: Andere Länder, andere Einflugschneisen

Ne, ne: Das glaubt man einfach nicht. Was auf den ersten Blick wie eine Photoshopbehandlung aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als sparsamste Landebahn überhaupt. Ich meine, wer möchte nicht gern so einen Druck auf die Ohren bekommen. Im Urlaub? - Also nix wie hin, nach San Martin!





Krass. Beverly.



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Rückblick :: Kunst mit der Schreibmaschine

Hätte ich jetzt nicht gedacht - bis ich diesen Hinweis heute fand - dass ASCII-Art nicht erst existiert, seit wir auf Computertastaturen herumklöpfen. Seit 1948 wandeln Wortgewaltige ihre kreativen Schreibblockaden in Buchstabenkunstwerke um. Da staunt der Laie und der Fachmann lächelt, oder so.


Bis später, Beverly.



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13 Juni, 2006

Wäsche :: Mottenabwehr

Foto von einer niederländischen Seite eines Waschmaschinenherstellers. ;)

Sommerzeit ist Mottenzeit. Und tatsächlich, gestern abend kam mir die erste dieser von mir gar nicht geschätzten Spezies der Tineola bisselliella munter entgegengeflattert. Bei aller Tierliebe - aber da gibt es bei mir nichts. Die Jagd war eröffnet und nach wenigen Sekunden erfolgreich abgeschlossen.

Motten in der Wohnung werden für gewöhnlich nicht mit dem Hinterherjagen vermieden. Das ist eine aufwändige Schädlingsbekämpfung. Aber dank vieler chemischer Zusätze in den meisten Kleidungsstücken ist eine Vorsorge mittels Sprays, Kugeln, Papieren oder Strips kaum noch nötig. Zusätzlich lassen sich mit ein paar wenigen Handgriffen die Plagegeister von den guten Stoffen fernhalten. In den Schrank kommen ausschliesslich saubere Textilien. Schweiß und andere Verunreinigungen ziehen Motten an. Sicher haben wir alle schon mal einen Wollpulli in den Schrank zurückgelegt, weil wir dachten - och der riecht doch noch ganz frisch. Yo. Sicherheitshalber sollte aber auch solch ein Pulli wenigstens kurz durch Wasser gezogen werden. Grundsätzlich sollten Seide und Wollsachen (Pelze haben wir ja nicht im Schrank!!!) regelmässig gelüftet werden. Kurz mal raushängen an einen schönen, sonnigen sprich trockenen Tag. Ist schon die halbe Miete. Blütengerüche - speziell der von Lavendel - wurde gern in den Schrank getan. In Form von so kleinen Säckchen. Die Sachen waren dann zwar mottenfrei, aber man roch deutlich muffig bis nach Omas Handtasche. War nicht gut. Nach ausführlicher Intervention bei meiner Grossmutter ist sie dann auf Waldmeister ausgewichen. - Das mochte ich dann gleich viel lieber. Im Netz fand ich ausserdem folgende olfaktorischen Empfehlungen
Rainfarn, Eberraute, Rosmarin (naja), Kampferlorbeer (muss ja hölle riechen), Holunderblüten, getrocknete Apfelsinenschalen, Walnussblätter, Steinklee, Kernseife (bäh) Gewürznelken (etwas aufdringlich?) oder Zedernholz.
Wer z. B. Zedernholz mag, kann sich hier eindecken. Waldmeister kaufen geht in Apotheken oder z. B. im Dragonspice eShop (der Name klingt ja schaurig). Ansonsten sammeln - ich allerdings wüsste kaum wo und wonach suchen überhaupt. *g*

Sollte es mal passiert sein, dass Motten zu Besuch waren, muss das nicht immer die komplette Entsorgung der Kleidungsstücke bedeuten. Gefährlich an Motten sind ja eigentlich nur die Larven, die abgelegt werden und die sich dann einen richtigen Ranzen an unseren Sachen fressen. Jedenfalls kann man diese wurmigen Etwasse relativ leicht entfernen. Gefrierfach auf, Sachen rein, Gefrierfach zu und einen Tag drin lassen das Gewebe. Das vertragen die fresswüten Nachkommen gar nicht. Exitus.

Tschüssi (würde der gemeine Neuköllner jetzt sagen) - ich mochte das immer und vermisse das dementsprechend hier in Zürich. Beverly.



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12 Juni, 2006

Rückblick :: Familie und andere Ähnlichkeiten

Früher konnten Mütter noch sichergehen, dass aus den Töchtern was Anständiges wurde:

1. Sonntag gehen alle in die Kirche.
2. Ähnlichkeiten in der körperlichen Präsentation waren beabsichtigt und wurden gefördert.
3. In wesentlichen Lebensfragen folgert daraus die gleiche Haltung. Das ist gut fürs Traditionsbewusstsein und hält zusammen.


Beverly.
(via bighappyfunhouse)



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Weisheiten :: Voltaire

Der grosse Menschenversteher Voltaire hat einen schönen Spruch gebracht, bei dem ich leider immer noch zu häufig der zweiten Gruppe zugerechnet werden muss.
"Alle Menschen sind klug – die einen vorher, die anderen nachher" Voltaire (1694-1778), Philosoph u. Schriftsteller
Aber mit den Jahren wird er ja hoffentlich noch kommen. Der Wechsel auf die andere Seite der Schlaumeier. ;)

Wünsche den besten Wochenauftakt seit langem. Beverly.

Bild von und noch mehr zu Voltaire bei Wikipedia.



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10 Juni, 2006

Putzmusik :: Indische Hüftschwenkvorlagen

Nach der täglichen Portion Ehrensenf - für alle, die diese beste aller TV-Sendungen nicht kennen, schnell hin - muss ich diesen DIY-Musiktipp loswerden.

The Indian Shankar Drum Ganesh Mashine - hier lang.

Und dann nur noch solange an den Knöpfchen drücken, bis der Rest der Wohnungsbenutzer mit Kelle und Eisen, Hammer und Sichel auf die Boxen losgehen. *g*

Eure
Beverly, die heute nur zu Spässen und Unterhaltungshinweise aufgelegt zu sein scheint. ;)



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Danke :: Bloggertreffen Zürich

Nachdem eigentlich alle gestern Anwesenden des Bloggertreffens am Uetliberg bekundet hatten, wie gut ihnen der Abend gefallen hatte. Auch wenn es nach Bloggerzeit reichlich spät für solcherlei Anschlüsse ist. Sei's drum: ich fand es sehr heiter, sehr entspannt, sehr sehr angenehm. In überschaubaren Abständen könnte das wiederholt werden.

Bis später, Beverly.

09 Juni, 2006

Vorschau :: Transparente Toaster für später

Abgefahren: so ein transparenter Toaster würde nicht nur meine designmufflige Verwandtschaft endlich mal aufhorchen lassen. Nein, dieses Ding wäre auch noch überaus praktisch.
Leider gibt es dieses Glas noch nicht, das weiches Weissbrot wunderbar cross werden lässt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden, meinen die Mannen von Inventables Concept Sudio. *g*

Einfach gut, die Idee. Beverly.



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08 Juni, 2006

Gadgets :: Diamonds are baby's best friend

Wer seinen Ebenbildern guten Geschmack beibringen will, kann damit gar nicht früh genug beginnen. Dachten sich vielleicht auch die Hersteller dieses doch wichtigen Gebrauchsgegenstandes für die kleinen Krabbler:
Ein Schnuller aus Weissgold mit 278 Diamanten.
Wenn wir dem Nachwuchs nur die Plastikdinger andrehen während ihrer Nuckelphase, müssen wir uns nicht wundern, werden dann später vorrangig Fastfood und Geiz-ist-Geil-Produkte
konsumiert. Manche mögen dieses Schmuckstück für leicht übertriebenden halten - immerhin kommen diese Teile ja schnell mal weg. Denen würde ich anraten, auf jeden Fall einen Ersatzsauger zu ordern. Für 17'000 $ pro Stück sollte das doch drin liegen. Gibt es bei itsmybinky zu kaufen. (gefunden bei electrobeans)

Beverly.



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Rückblick :: Früher war sogar die Werbung besser

Ist doch erstaunlich - wenn man mal von der Innenausstattung absieht - wie wenig sich Werbetreibende und ihre Filmchen ändern mussten. Genau der gleiche Sch***s wie vor 40 Jahren. Da muss man sich doch ehrlich wundern, warum heute noch Hersteller von sogenanntem Consumer Goods überhaupt Produkte verkaufen, die vorher beworben wurden.
Mit dem Blick von heute sieht das wenigsten irgendwie putzig aus.
(gefunden bei Bedazzled!)



Schöne Grüsse, Beverly.


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07 Juni, 2006

Freizeit :: Yeti auf der Jagd ... Kunst

Zwei Hände voll Streifenhörnchen - so könnte das Werk heissen. Tut es aber nicht. Stattdessen ist der Mond fällig - "Killing Moon" eben. Marc Swanson hat es mit Schneemenschen und dem, was um sie herumspringt oder sie sich gern auf den Teller tun. Zum Beispiel Rehe und Hirsche. Bambis. Sehr arktisch. Nicht wirklich was fürs Wohnzimmer aber für den Feierabend.
Mehr vom Künstler in der Bellwether Gallery.

Salute, Beverly.



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Küche :: Ersatzteile für Starkbrenner

Hatte ja kürzlich meinem Unverständnis Ausdruck verliehen, ob des Durchmessers von Topfrostauflagen bei Gasherden - wie heisst sowas wohl in Wirklichkeit? Dem Hersteller wurde mein Unmut gleichfalls und in Frageform näher gebracht. Und siehe da: die Reaktion war prompt. Netterweise schickte mir der bekannte Produzent von Gaskochgeräten dieses Teilchen hier zu. Natürlich nicht kostenlos - war ja nur so eine Idee.

Die korrekte Bezeichnung für so ein Ding, dass den Durchmesser auf Espressokannen verkleinert, ist Kleintopfring für Starkbrenner! - Sowas auch, hätte ich mir eigentlich denken können. Ganze 23.15 sFr kostet dieses Teil. Da frage ich mich schon: wieviele Leute müssen das wohl umständlich nachbestellen? Und könnte das nicht einfach schon dabei sein, wenn so eine Kochstelle angeschafft wird. Meinethalben kann das ja im Neupreis mit eingerechnet werden. Man hätte doch irgendwie das Gefühl, der Hersteller hätte mitgedacht.

Beverly, die künftig ganz unverletzt ihren morgendlichen Kaffee geniessen wird können.



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06 Juni, 2006

Haushalt :: Kalk entfernen

Wasserkocher sind ja ungemein praktisch, wenn man einfach und schnell heisses Wasser braucht. Aber schon damals in Berlin (alte Heimat) und heute in Zürich (neue Heimat) braucht es nicht lange, und aus den Vorrichtungen zum Wasser-heiss-machen unschöne Kalkschleudern werden zu lassen. Mein Kaffee heute morgen - den ich mir aus Ersatz-Trockenpulverkaffee aufgiessen musste (der letzte Espresso war ja seine eigenen Wege gegangen) - war ordentlich mit Kesselstein angereichert. Den gab es also umsonst aus meinem Wasserkocher dazu. Nicht schön.
Also: ein Drittel Essig und zwei Drittel Wasser in das praktische Teil und losgekocht. Musste ich leider zweimal wiederholen. Aber jetzt: jetzt ist das Ding wieder kalkfrei.

Tschüss, Beverly.


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Zitat :: Thomas Mann

Dieser einer unserer vielgerühmten Nationalliteraten bedachte uns mit einem recht wirkungsvollen Zitat, dass hier in die Runde werfen möchte:
"Die Gewohnheit ist ein Seil. Wir weben jeden Tag einen Faden, und schließlich können wir es nicht mehr zerreißen."


Bis später und bis dahin einen lockeren Start in die Woche! Beverly.

ps. Mir war selbiger nicht vergönnt. Der letzte Kaffee ergoss sich über meinen Küchenboden, nachdem ich versuchte hatte, die Espressomaschine mit ungeschützten Fingern vom Herd zu nehmen. Heiss war das. Zu heiss.

03 Juni, 2006

Kosmetik :: aussterbende Pflegeprodukte

Vor ein paar Tagen hatte ich mit Freunden darüber fabuliert, was wohl daraus geworden ist. Heute ein anstossender Eintrag bei Christa (Danke, danke!).
Also: es geht um Intimspray. Ich erinnere mich, dass meine Mutter das Zeug mal eine Zeitlang benutzte, weil es plötzlich und irgendwie sehr in war. Dass muss Ende der 80er gewesen sein.
Dieser Hygieneartikel roch so dermassen nach feuchten Handtüchern, die man in tagelang in der Schultasche vergessen hatte: also irgendwie nicht gut.
Jedenfalls habe ich damals weder das Wort so richtig erfasst noch den Sinn von seiner Anwendung, weil ohne roch die Mutti wesentlich besser.
Aber vielleicht täusche ich mich auch - oder meine selektive Wahrnehmung spielt mal wieder Realität mit mir und eigentlich ist das Deo für den Bereich untenrum noch immer ein Renner? - Ich selbst bin um seine Applizierung herumgekommen, glücklicherweise muss ich sagen. Oder riechen die heute besser? -

Es gibt sie auf jeden Fall noch - und vor allem - immer noch mit diesem Namen. Zum Beispiel hier mit Grapefruitgeschmack - aber ob das wirklich besser riecht? Oder hier (mit wenig einladender Produktbeschreibung:
"Diskret im Gebrauch aber stark in der Wirkung. Länger, öfter, besser - mit Iron Man. Für den starken Mann mit mehr Gefühl."
Aua! Oder hier, bei der bekannte österreichische Firma Lebenswerte (auch schön).

Jedenfalls ist das hier mal eine Publikumsfrage. Vieles, was man im Netz dazu liest, rät entscheidend, solche Geruchsneutralisierungsmittel zu verwenden. Gibt es einschlägige Erfahrungen mit Intimspray? - Die Einträge können ja selbstverständlich völlig anonym vorgenommen werden. - Mich würde das einfach mal lose interessen. *g*

Beverly.



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